Ereignisse
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Winterwanderung 2012
Bei frühlingshaften Temperaturen fand am 04.ß03.2012 die traditionelle Winterwanderung des SV statt. Trotz der kurzfristigen Bekanntgabe war die Resonanz diesmal besonders gut. 23 Sportfreundinnen und -freunde machten sich vom Schlosshof auf den etwa 1 1/2 stündigen Rundgang um den Ort. Dabei wurde viel über Bauvorhaben und andere Belange des örtlichen Lebens geredet. Höhepunkt war der Besuch des Wasserturms am Deputatsberg, welcher 2013 sein 100jähriges Jubiläum begeht. Im Anschluss gab es wie immer noch Kaffee und Kuchen im Sportlerheim.
Arbeitseinsatz am 03. März 2012
Den Hinterlassenschaften des Winters ging es beim Arbeitseinsatz am 03. März 2012 auf dem Sportplatz Niederroßla an den Kragen. Etwa ein Drittel aller aktiven Fußballer beteiligte sich an der Beseitigung des Laubes und Reinigung der Sanitäranlagen. Schwerpunkt war die Beseitigung eines raumübergreifendes Großgrün aus Weichholz, sprich einer morschen Pappel am Spielfeldrand, welche eine Gefahr für Leib und Leben der Spieler wie Zuschauer darstellte. Allen Aktiven ein herzliches Dankeschön für Arbeit.
Familientag am 17.09.2011
Viel Spaß und gute Laune hatten die Teilnehmer beim traditionellen Familiensportfest des BW Niederroßla. Bei herrlichem Spätsommerwetter traten Familien in sportlichen Wettbewerb unter - bzw. gegeneinander an und ließen sich außerdem mit Kaffee und leckerem Kuchen verwöhnen. Hierfür sei den fleißigen Backfrauen herzlich gedankt. Bei den Kindern kam, wie jedes Jahr, die Hüpfburg besonders gut an und so wurde bis in den Abend gespielt und getobt. Leider kann man die Teilnehmerzahl als recht überschaubar bezeichnen und daraus schlussfolgern, dass es immer schwieriger wird, die Einwohner von der heimischen Couch zu locken. Ein Phänomen, das aber nicht nur den Sportverein betrifft.
Horizont rockte die Ilmtal-Arena
Am 18.06.2011 sorgte die Naumburger Coverband "Horizont" mit ihrer ausgelassenen Partymusik auf dem Niederroßlaer Sportplatz für beste Stimmung und eine volle Tanzfläche. Hunderte, vorwiegend junge Leute, machten in dieser Nacht den Platz, auf dem normalerweise dem Ball hinterher gerannt wird, zur Partymeile. An dieser Stelle sei auch den vielen freiwilligen Helfern gedankt, die bei der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung mit dafür sorgten, dass diese Nacht als ein Höhepunkt in die Geschichte des Sportvereins eingeht.
30.04.2011 - Ouzo schlägt Koch
Trotz Punktegleichstand konnte der Vorjahressieger "Team Koch" seinen Titel nicht verteidigen. Der Sieg beim 3. Freizeit-Fußballturnier in der Profistaffel ging dank des besseren Torverhältnisses an die Ouzo-Truppe aus der Partnergemeinde Weisenheim am Sand. In der Freizeitstaffel errangen der 1. FC Detlef Tittel verdient den Pokal und die Siegprämie und stehen damit als Aufsteiger des Jahres fest. Das 2011 erstmals in zwei Ligen um die luftgefüllte Kugel aus gegerbter Schweinehaut gerungen wurde, ist dem Umstand geschuldet, dass das Leistungsgefälle zwischen den "Profis" aus den verschiedenen Ligen der Umgebung und den reinen Spaßfußballern doch zu groß war. So waren die Chancen besser verteilt, was sich in den Ergebnissen widerspiegelt.

Sieg - die Ouzos aus Weisenheim
16.02.2011 - Weidebetrieb geschlossen
Die
ersten Zeilen der Niederroßla Fußball-Hymne lauten sinngemäß "Auf Wiesen und auf
Feldern, zwei Tore hingestellt …". Ende November nahmen einige Zottelstedter
Kühe das Lied wörtlich und machten sich vom Nachbarort aus auf den Weg, um sich
am Gras des Niederroßlaer Sportplatzes zu laben. Da Kühe naturgemäß nicht
besonders feinfühlig sind, ließ die Rücksichtnahme mit der Grünfläche zu
wünschen übrig. Neben den natürlichen Hinterlassenschaften der Rindviecher wurde
der Fußballrasen durch die Klauen auf 70 - 80% der Rasenfläche erheblich
beschädigt. Schon im Hinblick auf die Gesundheit der Spieler war seit diesem
Zeitpunkt kein Spielbetrieb mehr möglich, alle Heimspiele der 1. und 2.
Mannschaft des SV Blau-Weiß Niederroßla mussten abgesagt werden. Obwohl die
Schadensregulierung durch den verantwortlichen Landwirt aus Zottelstedt bzw.
durch dessen Versicherung noch nicht abschließend geklärt ist, sah sich die
Vereinsführung mit dem Rückrundenstart zum Handeln gezwungen: "Wir haben keine
andere Möglichkeit, als den Rasen jetzt sanieren zu lassen." erklärte der
Vorsitzende Jürgen Lemke im Gespräch. "Eine Verlegung der Spiele auf andere
Plätze ist für den Verein finanziell nicht tragbar, außerdem kann man nicht noch
mehr Spiele auf andere Tage verlegen!" So nutzten die Niederroßlaer Sportler das
gute Wetter am 16.02. und ließen durch die Görlitzer Niederlassung der
Spezialfirma "Eurogreen" den Rasen reparieren. Dazu wurden mittels eines
Bodenmeisels der Rasen bis zu 30 cm tief aufgelockert und insgesamt 52 Tonnen
Sand zur Flächenebnung eingebracht. Abschließend wurde die Fläche noch mit einem
sogenannten Perforator belüftet und nach gesät. "Diese Maßnahme war die einzige
Möglichkeit, diesen großflächigen Schaden beheben zu können." so Lemke weiter
und gibt sich optimistisch, dass spätestens ab März wieder ein regulärer
Spielbetrieb in Niederroßla möglich ist.
07.11.2010 - Herbstwanderung 2010
Fünfzehn Leute und ein Hund ließen sich vom nasskalten Novemberwetter nicht abschrecken und so war es am Ende doch ein ein kleines Häuflein Unverzagter, die an der Herbstwanderung des Sportverein teilnahmen. Aufgrund der durchweichten Feldwege zog man es jedoch vor, auf dem asphaltierten Ilmtalradwanderweg nach Oberroßla zu laufen. Entlang des Ilmschlößchenwäldchens mit seinen bunt gefärbten Blättern bot sich der Wandergruppe ein herrlicher Blick auf die Flur an der alten Ilm und man genoss die frische klare Herbstluft. In Oberroßla ergab sich dann die Gelegenheit, die örtliche Kirche zu besichtigen. Nach der Wanderung genossen die Wanderer die wohlige Wärme einer heißen Tasse Kaffee im Sportlerheim und ließen sich den von den Sportfrauen gebackenen Kuchen schmecken.
19.09.2010 - Gummistiefel und andere Wurfgeschosse
Dass man Gummistiefel und Streichholzschachteln
durchaus über 20 m weit schleudern kann, das bewiesen die Teilnehmerinnen und
Teilnehmer auf dem Familiensporttag des SV Blau-Weiß am 19.09. auf dem
Sportplatz. Neben diesen beiden nichtolympischen Randsportarten wurden auch im
Kugelstoßen und Speerwerfen beachtliche Weiten erzielt. Dabei sei angemerkt,
dass bei Letzterem trotz der Zielprobleme mancher Sportfreunde weder Mensch noch
Tier zu Schaden kamen. Weit über 100 Besucher, darunter sehr viele Kinder
erlebten bei sonnigem Frühherbstwetter einen lustigen und begeisternden
Nachmittag. Den Verantwortlichen des Vereins war es auch in diesem Jahr wieder
gelungen, durch ein breites Angebot an Sport, Spiel und leiblicher Erbauung eine
bunte Altersmischung anzulocken. So war vom 14 Tage alten Säugling - herzlichen
Glückwunsch Jeanette und Gunnar - bis zum 75 Jahre alten Senior-Sportler alles
vertreten. Während die Hüpfburg bei den Jüngsten besonders gut ankam, widmeten
sich die Erwachsenen den leckeren Kuchen, Würsten und Getränken. An dieser
Stelle ein herzlicher Dank an die Backfrauen.
Mit dem Wandertag am 07.11. wartet schon der nächste Vereinshöhepunkt auf die
bewegungshungrigen Sportfreunde und -dinnen.
07.07.2010 - Weltmeisterlich organisiert
Auch wenn es am Ende für die deutsche Nationalelf nicht bis ins Finale gereicht hat, was natürlich auch die Niederroßlaer Fans traurig stimmt, so kann man dennoch mit recht behaupten, dass das Public Viewing auf dem Niederroßlaer Sportplatz ein voller Erfolg ist. Zu den Spielen der Deutschen kamen bis zu 200 Besucher, auch andere interessante Begegnungen waren von Fußballinteressierten gut besucht. Ein besonderer Dank und ein großes Kompliment sei an dieser Stelle der Thekenbesatzung gegönnt. Andreas Koch und Peter Rauch sorgten mit Hilfe von Isa Rauch und Jürgen Lemke bestens dafür, den Durst der Massen schnell zu löschen. Selbstverständlich gilt gleiches auch für Lars Theumer und Karsten Bodin am Rost, welche weltmeisterlich die hungrigen Mäuler stopften.
Nun freuen wir uns auf das kleine und große Finale am Wochenende, bevor es vom 8. Juni bis zum 1. Juli 2012 bei der EM weiter geht ...
13.06.2010 - Stadionatmosphäre beim Public Viewing
Mit dem ersten Spiel der Deutschen Nationalmannschaft bei der FIFA-WM 2010 hat auch die Niederroßlaer Fans wieder der Fußballvirus befallen. Waren das Eröffnungsspiel und auch weitere Vorrundenspiele gut besucht, platzte das Festzelt auf dem Sportplatz zum Gruppenspiel gegen Australien förmlich aus allen Nähten. Über 250 Fußballverrückte, darunter auch Gäste aus Apolda, genossen den Start unserer Elf in einer begeisterten Stimmung. Fangesänge und frenetischer Jubel legten echtes Stadionfeeling über die Feiernden. Das dies so ist, liegt auch mit an der erstklassigen Organisation durch den SV und seiner vielen ehrenamtlichen Helfer. Großleinwand mit gestochen scharfen digitalen Bildern, dazu eine weltmeisterliche Versorgung an Speisen und Getränken werden dafür sorgen, dass sich diese Begeisterung bis zum Finaleinzug hält ...
29.05.2010 - 800 Euro für ausstehende Kellerrenovierung gespendet
Sportverein Blau-Weiß Niederroßla, Jugend- und Freizeitverein sowie die Fa. Jürgen Lemke spendeten spontan 800 Euro zur Sanierung des Kellers im Kindergarten.
Den Vereinsvorsitzenden Jürgen Lemke bringt eigentlich so schnell nichts aus der Ruhe. Als er jedoch beim Rundgang durch den neuen Niederroßlaer Kindergarten einen noch unsanierten Kellerraum sah, blieb ihm fast die Spucke weg: „So ein schöner neuer Kindergarten und dann das!“ entfuhr es Lemke angesichts des feuchten, holprigen Fußbodens. „Sicher, ein ungenutzter Keller steht auf der Prioritätenliste ganz hinten, aber zu einer vollständigen Sanierung gehört eben das ganze Gebäude.“ erklärte er zwingenden Handlungsbedarf. Mit seiner Firma Lemke-Sanitär sowie den Sportkameraden vom SV Blau-Weiß Niederroßla und dem Jugend- und Freizeitverein Niederroßla organisierte Jürgen Lemke binnen 20 Minuten 800 Euro für Material und Arbeitsleistung, welche er beim Tag der offenen Tür Kita-Leiterin Edeltraud Reinhardt sowie DRK-Kreischef Karsten Drubba als Träger der Einrichtung übergab. Während Frau Reinhardt sich mit vor Rührung stockender Stimme herzlich für diese freudige Überraschung bei Jürgen Lemke bedankte, sagte Drubba spontan zu, einen eventuell anfallenden Fehlbetrag durch das DRK aufzustocken. Der Kelleraum soll nach seiner Fertigstellung als Kinderwagengarage oder zum Abstellen der Spielgeräte genutzt werden.
12.05.2010 - Freundschaftsspiel gegen den FC Carl Zeiss Jena
Während das erste Spiel gegen die Profikicker vom FC Carl Zeiss Jena im Jahre 2007 noch mit 1:17 verloren ging, waren es beim zweiten Match am 12.05.2010 gegen die die Elf aus der Saalestadt "nur" noch 1:13. Wenn man nun daraus eine Regelmäßigkeit ableiteten will, wird es 2019 zum ersten Sieg reichen. Dabei haben es die Jungs unter Trainer Jürgen Lemke der Elf von René van Eck keineswegs leicht gemacht. Kämpferisch und läuferisch stark boten sie den Berufsfußballern entschiedenen die Stirn, lediglich die technische Überlegenheit der Gäste verhinderte, dass der Ball im gegnerischen Kasten landete. Einen besonderen Anteil am Ergebnis hat Robert Tröbst. In der ersten Spielhälfte verhinderte er als Schlussmann mit mehreren Glanzparaden, dass die Jenenser schon zur Halbzeit zweistellig führten, in der zweiten Halbzeit schoss er als Feldspieler sogar den Ehrentreffer für Blau-Weiß. Obwohl es bei diesem Freundschaftsspiel um "Nichts" ging, war es dennoch ein eindrucksvoller Leistungsbeweis, hinter dem sich die Lemke-Truppe nicht zu verstecken braucht, aber auch für die Restsaison an ebendiesem messen lassen muss. 660 begeisterte Zuschauer sahen bei traumhaftem Fußballwetter ein Freundschaftsspiel, dass richtig Spaß machte. Auch die Autogrammjäger kamen voll auf ihre Kosten, Spieler und Trainer von Carl Zeiss gaben sich volksnah, ließen sich gern mit ihren Fans ablichten und nahmen die Einladung zu Rostwurst und Bier mit Freude an.
2. Freizeit-Fußballturnier war Spaß für die ganze Familie
Mit dem Freizeit-Fußballturnier hat sich der SV Blau-Weiß Niederroßla neben dem Familiensportfest im Herbst einen weiteren Höhepunkt im Vereinsleben geschaffen, der bei seiner zweiten Auflage wieder zahlreiche Gäste auf den Sportplatz an die Ilm lockte. Zwölf Teams, darunter auch zwei Mannschaften aus der Partnergemeinde Weisenheim am Sand, waren in diesem Jahr angetreten, um sich für Ruhm und Ehre sowie den begehrten Blau-Weiß-Pokal im sportlichen Wettstreit um das runde Leder zu messen. Vorjahressieger Jena-Drackendorf, hoch motiviert die Titelverteidigung im Visier, vermochte jedoch nicht in den Titelkampf einzugreifen und musste sich mit dem 7. Platz begnügen. Auch die Tittel-Boys, welche gut unterrichten Quellen zufolge hinter dem Offenstall heimlich mit ihren Kühen trainierten, kamen trotz Einwechslung von Namenspatron und Hauptsponsor Detlef Tittel nicht über einen 10. Platz hinaus. Sieger und somit für die konstant souveräne Leistung der Vorrunden-Spiele belohnte Mannschaft wurde das Team um den Ilmtal-Maradonna Sven Koch, welche sich in einem Herzschlagfinale gegen das Team Rödiger durchsetzte. Seinen sportlichen Höhepunkt hatte das Turnier mit dem außer Konkurrenz laufenden Spiel "Sekt-Lerchen" gegen "Alte Säcke". Mit den Altmeistern Klaus Freiberg und Klaus Bodner sowie Pesckas Ortwin im Kasten konnten die "Alten Säcke" gegen die Schönheiten in kurzen Hosen gut mithalten, suchten den Zweikampf und setzten Akzente. Erst als die Schnapsdrosseln ... äh ... "Sekt-Lerchen" in der zweiten Halbzeit Katja Groll, Schwester von Bundesliga-Star Melanie Groll, ins Spiel brachten, vermochten sich die Grazien entscheidend in Szene zu setzen. Emotional und engagiert retteten die Damen schließlich das 3:3 über die Zeit und durften sich erst mit einem 2:0 im Neunmeter-Schießen als Siegerinnen fühlen. Der eigentliche Gewinner des Tages ist aber das Vereinsleben. Hat doch der SV Blau-Weiß Niederroßla wieder einmal bewiesen, dass man mit Engagement auch außerhalb des sportlichen Alltags Höhepunkte installieren kann, welche sektionsübergreifend den Zusammenhalt im Verein festigen und dabei noch jede Menge Spaß mit sich bringen. Herzlichen Dank an alle Teilnehmer und die vielen fleißigen Hände, die bei den Vorbereitungen geholfen und somit zum Gelingen beigetragen haben. ... und der Kuchen war ganz lecker!
Optimistischer Blick in die Zukunft
"Bei dieser positiven Entwicklung ... vielleicht können wir bald wieder eine eigene Nachwuchsmannschaft auf die Beine stellen." freut sich der Vereinsvorsitzende Jürgen Lemke auf der Jahreshauptversammlung am 17.04.2010 über die rege Präsenz junger Familien insbesondere bei Heimspielen unserer Fußballmannschaften auf dem Sportplatz. Auch in anderen Belangen konnte der Vorstand eine durchaus positive Bilanz aus dem vergangenen Jahr ziehen: Rege Teilnahme an den Wandertagen, ein sehr gut besuchtes Familienfest und das Freizeitfußballturnier mit 14 Mannschaften seien hier nur stellvertretend genannt. Schade, dass sich dies nicht auch an der Teilnahme auf der Jahreshauptversammlung niederschlug, bedauerte nicht nur Sportfreund Richard Kunze die mit 34 Mitgliedern beschämend geringe Teilnehmerzahl: "Hier muss nach den Ursachen geschaut werden!" gab er dem Vorstand mit auf den Weg. Da sich diese Entwicklung seit Jahren abzeichnet, ist aber nicht nur die kurzfristige Terminverschiebung und eingeschränkte Publikation dessen alleine schuld. Auch Meinungsverschiedenheiten in den Sportgruppen tragen zum Desinteresse bei. Ein Umstand, der unter erwachsenen Sportfreunden nicht sein muss, warb Jürgen Lemke nachdrücklich um Ausräumung derselben. Auf der Jahreshauptversammlung wurde auch der Vorstand neu gewählt und Jürgen Lemke einstimmig als alter und neuer Vorsitzender bestätigt.
Brückenwanderung
Zweimal im Jahr veranstaltet der Sportverein Blau-Weiß Niederroßla eine Wanderung, bei der es zu interessanten Orten in der Umgebung Niederroßlas geht. Die Winterwanderung 2010, welche am 7. März 2010 bei strahlend schönem Winterwetter stattfand, führte über die neuen Brücken an der Ilm. Start war um 13:30 auf dem Schloßhof, von wo aus sich die etwa 80-beinige Wanderschar durch den Park zur Radfahrerbrücke, wo man sich aktuell über die Hochwassersicherheit derselben informieren konnte. Nach einem Marsch über die Ecke, die herrlich verschneite Auenlandschaft stets vor Augen traf die Gruppe an der im Dezember 2009 errichteten Brücke in Oberroßla ein. Die Besichtigung dieses Bauwerks und der angrenzenden Fischtreppe wurde durch den von Sportfreund Wolfgang Kalkhoff mitgebrachten Grog und Glühwein dann auch noch mit innerer Stärkung bereichert. Die letzten zwei Kilometer durch das Ilmschlößchenwäldchen zum Sportlerheim wurden schlussendlich auch noch geschafft, zumal im Sportlerheim Kaffee und Kuchen auf die Wanderfreunde warteten.
Würdigung eines wichtigen Ehrenamtes
Sie
wissen die Aufstellung besser als der Trainer, sehen ein Abseits Lichtjahre vor
dem Schiedsrichter, kein nicht gegebener Elfmeter bleibt ihrem geschulten Auge
verborgen, so manche Karte gehört nach ihrer Ansicht nicht gegeben - sie sind
eben die Fachleute! Bei jedem Spiel stehen sie am Spielfeldrand (auswärts) oder
an ihrer "Fachleute-Loge" (heim) und geben mit ihren stichhaltigen Kommentaren
und fundierten Analysen jedem Spiel einer Blau-Weißen Mannschaft die
notwendige Würze. Eine Zutat, die das Spiel um die luftbefüllte Kugel aus
gegerbter Schweinehaut erst so interessant macht.
Das dieses Engagement auch seine entsprechende Würdigung erfahren muss, war nur
eine Frage der Zeit und längst überfällig. So fand am 12.12.2009 die 1.
Fachtagung der Fachleute für Rasenballsport des SV Blau-Weiß Niederroßla
statt.
In der Alten Schmiede zu Niederroßla (Inh. Udo 'Stress' Reise) traf man sich, um
bei leckeren Bratwürsten und Bräteln (vom Schlüpper) sowie feinsten Salaten,
zubereitet von den Fachleutefrauen, und ein bis zwei Bierchen die Halbserie
Revue passieren zu lassen. Anhand der aktuellen Bundesliga-Berichterstattung
wurde gleichzeitig auch die Interpretationsfähigkeit der Spieldarlegungen
verfeinert. Zu später Stunde bewies die illustre Runde, dass man
selbstverständlich auch in anderen Sportarten zuhause ist. So fand der
Schwergewichts-Weltmeister-Schaukampf Klitschko vs. Johnson eine überraschend
klare Deutung....
Sollte sich jetzt jemand etwas verschaukelt vorkommen, so trügt der Schein nicht. Fest steht, es war ein schöner Abend unter Sportkameraden und der Beweis, dass das Vereinsleben nicht am Tor vom Sportplatz aufhören muss.
Neues Dach fürs Sportlerheim
Schon lange war den Sportlern und Vereinsmitgliedern das marode Dach des Sportlerheim ein Dorn im Auge. Die durchdringende Feuchtigkeit drohte zuletzt sogar, dem großen Vereinszimmer mit seinen Urkunden und Trophäen großen Schaden zuzufügen. Ein nicht mehr hinnehmbarer Zustand. Allein die Flickschusterei, welche Gemeinde und auch der Verein in Eigenregie ausführten, reichte nicht mehr aus, einen gravierenden Gebäudeschaden zu verhindern. Dank Mitteln aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung konnte in der Woche vom 28.9. - 02.10.2009 das Dach nun grundlegend saniert werden. Die bauausführende Zimmerei Andreas Schneemann aus Niederroßla sorgte somit dafür, dass schon ab dem Wochenende das Vereinsleben im Trockenen stattfinden kann.
Spielabsage konnte Spaß nicht bremsen
„Es hat doch wieder
alles gepasst.“ freut sich Vereinsvorsitzender Jürgen Lemke über die rege
Teilnahme am Familiensportfest des SV Blau-Weiß Niederroßla. Etwa 100
Teilnehmer, darunter auch sehr viele Kinder, maßen am Sonntag in Niederroßla
ihre Kräfte im Bogenschießen, Speerwerfen, Kugelstoßen und dem nichtolympischen
Gummistiefelweitwurf. Dabei entdeckte manch einer ungeahnte Talente, die ihn ihm
oder ihr schlummern. So auch die 9jährige Wiebke Schladitz. Obwohl sie noch nie
einen Bogen in der Hand hielt, erzielte sie gleich beim ersten Schuss 100
Punkte. Begründet wurde dieser Erfolg durch die geduldige Unterweisung von
Thomas Schröder, Sektionsleiter „Bogenschießen“ der Apoldaer
Büchsenschützengesellschaft. Überhaupt erwies sich Familie Schladitz als sehr
sportlich. Egal ob beim Bogenschießen, Speerwurf oder Kugelstoßen. Ein
Familienmitglied war immer auf den vorderen Plätzen zu finden. „Die haben wohl
heimlich trainiert!“ rief ein Zuschauer scherzhaft angesichts der Nachbarschaft
von Schladitz’ Anwesen zum Sportplatz.
Für Aufmerksamkeit sorgte auch der 74jährige Paul Paprotny. Das Urgestein des
Niederroßlaer Sports setzte mit 17,10 Meter beim Gummistiefelweitwurf und 17,60
Meter beim Speerwurf gleich zwei Achtungszeichen, woran sich so mancher Jüngere
die Zähne ausbiss. Jugendliche Kraft ist eben nicht alles, schlussendlich
entscheidet die richtige Technik. Von den Teilnehmern sehr gut angenommen wurde
auch die Disziplinen Kuchenessen und Kaffeetrinken. Bereits um 16:00 Uhr waren
acht Bleche Kuchen verspeist und die Akteure stiegen auf Rostwurst und Bier um.
Einziger Wermutstropfen des Tages war die sehr kurzfristige Absage des
Fußballspiels „Zarte 11en gegen Alte Herren“ durch die Damen. „Einige haben
gestern zu lange gefeiert, andere sind verletzt.“ äußerte ein sichtlich
enttäuschter Vereinsvorsitzender seinen Unmut. Da die Frauen auch nicht zu einer
gemischten Mannschaft zu überreden waren, musste dieser Höhepunkt des Tages
ersatzlos gestrichen werden. Dem Erfolg der Veranstaltung machte dies dennoch
keinen Abbruch.